Cloud Computing

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Im folgenden Artikel erfahren Sie die wichtigsten Informationen über Cloud Computing am Beispiel von Google Drive und iCloud.

 cloud-computingCloud Computing ist die Bereitstellung von IT-Infrastruktur wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Dienstleistung über das Internet. Technischer formuliert umschreibt das Cloud Computing den Ansatz, IT-Infrastrukturen über ein Rechnernetz zur Verfügung zu stellen, ohne dass diese auf dem lokalen Rechner installiert sein müssen. Angebot und Nutzung dieser Dienstleistungen erfolgen dabei ausschließlich durch technische Schnittstellen und Protokolle, etwa mittels eines Webbrowsers. Die Spannweite der im Rahmen des Cloud Computings angebotenen Dienstleistungen umfasst das gesamte Spektrum der Informationstechnik und beinhaltet unter anderem Infrastruktur, Plattformen und Software.

Google Drive

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Google hat seinem Online-Speicherdienst Drive eine neue Funktion erteilt: Mit der kostenlosen Software Backup and Sync für PC und Mac lassen sich jetzt Sicherungskopien aller wichtigen Daten von einem Computer in Googles Cloud-Speicher sichern und synchronisieren. Damit hebt sich der Google Drive jetzt deutlich von den Back-up-Funktionen der Konkurrenz ab. Bei Dropbox beispielsweise muss man die zu sichernden Daten in einen bestimmten Ordner schieben, damit sie online gespeichert werden. Genauso funktionierte Googles Cloud-System bisher auch. Die knapp 40 Megabyte große App sollte eigentlich bereits im Juni erscheinen und die bisherigen Google-Anwendungen Drive und Photos ersetzen.

Aufgrund von Startschwierigkeiten hat sich die Veröffentlichung nun um etwa einen Monat verzögert. Dateien, die neu in den ausgewählten Ordnern landen, werden von „Backup and Sync“ automatisch in die Google-Cloud kopiert. Bei Bildern und Videos kann der Nutzer außerdem auswählen, ob die Originalgröße beibehalten oder die Dateien verkleinert werden sollen, damit der begrenzte Online-Speicher nicht zu schnell voll ist.

Google durchleuchtet die Cloud Dateien

Auf dem Google Drive des Anwenders wird für jeden mit der neuen Software synchronisierten Computer ein eigenes Verzeichnis angelegt. Auf alle dort gespeicherten Daten kann man mit Smartphone-Apps, aber auch über Webbrowser zugreifen.

iCloud

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Apple hat es mit iCloud am 12. Oktober 2011 möglich gemacht, höchstens zehn Apple- und Microsoft Windows -Geräten synchron zu halten. Neue Funktionen von iCloud sind beispielsweise die gleichschaltung von allen Programmen auf verschiedenen Geräten. Neben Mails, Kontakten und Kalendereinträgen, die bereits mit MobileMe synchronisiert werden konnten, können Fotos, Dokumente und Einstellungen automatisch in iCloud hochgeladen und zwischen allen Geräten des Besitzers synchronisiert werden. Für iOS-Geräte dient iCloud auch als Backup. Im iTunes Store gekaufte Multimedia-Inhalte können von allen Geräten des Nutzers heruntergeladen werden. 

Die Funktion „Mein iPhone suchen“ ermöglicht es, den Aufenthaltsort eines iOS-Gerätes zu bestimmen, etwa im Fall eines Verlusts. Mit der Funktion „Meine Freunde finden“ kann der aktuelle Standort auch anderen Personen bekanntgegeben werden. Jedem Nutzer stehen in iCloud kostenlos 5 GB (Gigabyte) Speicherplatz zur Verfügung. Eigene Fotos in Photostream sowie bei Apple gekaufte Inhalte wie Musik, Apps oder Bücher werden nicht auf diesen Speicherplatz angerechnet. Zusätzlicher Speicherplatz kann kostenpflichtig erworben werden.